Greenpeace fordert höhere Atomsteuer
Das Abschöpfen sogenannter Mitnahmegewinne brächte 13,7 Milliarden bis 2014
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- Artikel veröffentlicht am: 23.06.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Beate Steffens
Vor dem heutigen Atomgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Spitzen der vier großen Stromkonzerne fordert Greenpeace eine deutlich höhere Brennelementesteuer. 2,5 Cent pro Kilowattstunde statt der geplanten 1,5 Cent seien gerechtfertigt, so die Umweltschutzorganisation. Das entspräche den Gewinnen, die den Atomkonzernen durch den wegen des Emissionshandels gestiegenen Strompreis ungerechtfertigterweise zufallen. Das brächte der Bundesregierung Einnahmen von jährlich rund 3,5 Milliarden Euro statt wie geplant 2,3 Milliarden. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, keine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zuzulassen, weil dadurch die Sicherheit der Bundesbürger gefährdet und der Ausbau der Erneuerbaren Energien blockiert wird.
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- Symbolbild Atommüll
- Aufgenommen am: 07.05.2009
- Copyright: © Jan Kornstaedt / Greenpeace