Greenpeace: Atomaufsicht hat an der Asse II versagt
Aktivisten setzten Protest auf Förderturm und bei politisch Verantwortlichen fort
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- Artikel veröffentlicht am: 07.11.2008,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Greenpeace-Aktivisten haben heute morgen ein 25 Quadratmeter großes Banner mit der Aufschrift: Asse-Gorleben, es gibt keine sicheren Endlager!
auf dem Förderturm des Atommüllendlagers Asse II entrollt. Seit Mittwochmorgen protestieren die Aktivisten dort gegen die Lagerung von Atommüll in Salz. Parallel demonstrieren Aktivisten der Umweltschutzorganisation vor einer Podiumsdiskussion zur Asse im benachbarten Groß Denkte, an der auch der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) teilnimmt. Die Aktivisten zeigen Plakate mit den Gesichtern von Sander und Asse-Gutachter Klaus Kühn, den Verantwortlichen für den Asse-Skandal und das geplante Endlager in Gorleben. Heute startet in Frankreich ein Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben. Wie im Versuchsendlager Asse für leicht- und mittelradioaktiven Müll, soll in Gorleben ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll in einem unsicheren Salzstock entstehen.
Details zu diesem Bild:
- Greenpeace-Aktivisten haben ein Banner auf dem Förderturm entrollt.
- Aufgenommen am: 07.11.2008
- Ort: Wolfenbüttel, DEU
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