EnBW mogelte Altreaktor über die Bundestagswahl
Greenpeace veröffentlicht interne Strategiepapiere des Vorstands
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- Artikel veröffentlicht am: 13.10.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Nach internen Unterlagen von EnBW, die Greenpeace vorliegen, hat der Stromkonzern EnBW die Stromproduktion seines Atomkraftwerkes (AKW) Neckarwestheim 1 über mindestens anderthalb Jahre gedrosselt. Die Strommenge des AKW wäre unter normalen Produktionsbedingungen bereits Mitte Juli 2009 aufgebraucht gewesen und der Reaktor hätte abgeschaltet werden müssen. Der Konzern wollte jedoch vermeiden, den Reaktor vor der Bundestagswahl 2009 stillzulegen. In den Papieren des EnBW-Vorstands wird vorgeschlagen, welche Unions- und FDP-Politiker in den Plan eingeweiht werden sollten. Den Medien sollte dieser Plan verschwiegen werden. Greenpeace fordert von den im Papier genannten Politikern eine Stellungnahme, ob sie von der politisch motivierten Drosselung informiert waren.
Details zu diesem Bild:
- Alt-AKW und Pannenreaktor Neckarwestheim
- Aufgenommen am: 20.04.2009
- Ort: Neckarwestheim, DEU
- Copyright: © Martin Storz / Greenpeace