Asse: Atomkonzerne drückten Sicherheitsstandards
Greenpeace-Recherchen zeigen heimliche Allianz zwischen Aufsichtsbehörden und Stromkonzernen
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- Artikel veröffentlicht am: 03.06.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Auf Druck der Energiekonzerne hat die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF, heute Helmholtz-Zentrum) als Betreiberin des maroden Endlagers Asse II im Jahr 1975 ihre Sicherheitsstandards für die Einlagerung von Atommüll gesenkt. Das belegt ein Schriftwechsel zwischen Stromkonzernen, GSF und Bundesinnenministerium, den Greenpeace ausgewertet hat. Im Endlager angelieferte Fässer durften ab Dezember 1975 fünfmal mehr Radioaktivität enthalten als ursprünglich vorgesehen. Die Energiekonzerne verlangten zudem von der GSF Zugeständnisse bei den Betonabschirmungen der Fässer. Greenpeace fordert vom künftigen niedersächsischen Untersuchungsausschuss, die damaligen Absprachen und Verträge der Beteiligten lückenlos aufzuklären.
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- Wolfenbuettel, 5. 11. 2008 Ã? Mit einer Aktion auf dem Foerderturm des Atommuell-Lagers Asse II fordern 40 Greenpeace-Aktivisten die Rueckholung des radioaktiven Materials. Auf einem 5 mal 5 Meter grossen Banner steht "Asse: Der Atommuell muss raus." In dem ehemaligen Salz-Schacht lagern unter anderem Brennelemente aus dem Atomreaktor Juelich. Aus den zum Teil stark beschaedigten Faessern tritt Radioaktivitaet aus.
- Aufgenommen am: 05.11.2008
- Ort: Asse, DEU
- Copyright: © Bente Stachowske / Greenpeace