365 Gründe gegen Atomkraft
Neuer Greenpeace-Jahreskalender erinnert jeden Tag an einen atomaren Vorfall
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 07.04.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren die schlimmsten Ereignisse in der Geschichte der Atomkraft. Sie sind aber nur die Spitze eines Eisbergs. In einem Kalender, den Greenpeace heute veröffentlicht, nehmen sie drei Tage ein. Insgesamt 365 der gravierendsten Ereignisse hat Greenpeace aus Tausenden Unfällen und Atombombentests ausgewählt. Die Datensammlung zeigt für jeden Kalendertag einen Vorfall in der Geschichte der Atomkraft: Diebstahl von Atommaterial, einen Unfall in einer Atomanlage oder den Test einer Atombombe. Der Kalender beginnt mit dem 26. April, dem 20. Jahrestag des Unglücks in Tschernobyl.
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- Die heute 15-jährige Anja Pesenko erkrankte als kleines Kind an Krebs. Trotz einer gelungenen Operation wurde sie nicht mehr gesund. Wahrscheinlich wird sie ihr Bett nie mehr verlassen können. Ihr Vater stammt aus einem Dorf, das durch den Super-GAU stark radioaktiv verseucht wurde.
- Aufgenommen am: 15.06.2005
- Copyright: © Robert Knoth / Greenpeace