12.000 Seiten Gorleben-Dokumente ausgewertet
Greenpeace findet geheime Unterlagen über riesiges Laugenreservoir am geplanten Endlagerstandort
Ansichten dieses Artikels:
Details zum Artikel:
- Artikel veröffentlicht am: 13.04.2010,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Die Benennung Gorlebens zum Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum (NEZ) erfolgte 1977 aus politischen Gründen innerhalb weniger Wochen. Das zeigen Originaldokumente, die Greenpeace ab heute in einer umfangreichen Online-Datenbank der Öffentlichkeit Schritt für Schritt zur Verfügung stellt. Mit Veröffentlichung der bislang unter Verschluss gehaltenen Akten will Greenpeace jedem die Möglichkeit bieten, sich unabhängig von den Aussagen der Politik eine Meinung über den Verlauf der Standortentscheidung zu bilden. Unter anderem belegen die Unterlagen, dass Wassereinlagerungen im Salzstock Gorleben verschwiegen wurden, die zum Ausschluss des Standortes hätten führen müssen. Greenpeace fordert erneut, den Endlagerstandort Gorleben endgültig aufzugeben.
Bildergalerie
Details zu diesem Bild:
- Aufgenommen am: 12.04.2010
- Copyright: © Greenpeace