
Ein Millionstel Gramm des radioaktiven Schwermetalls, eingeatmet in die Lunge, reicht, um Krebs zu verursachen. In der Natur kommt der Stoff nur in geringsten Mengen vor, wird aber künstlich hergestellt, weil man damit Bomben bauen kann. Je nach Reinheitsgrad reichen für eine Atombombe bereits fünf Kilogramm. Bis zum Beginn der Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts hatten die Reaktoren weltweit bereits rund 300.000 Kilogramm erbrütet. Jährlich kommen etwa 20.000 Kilo hinzu.