
Der mehrfach ausgezeichnete Fotograf aus den Niederlanden erzählt vom Leid der betroffenen Menschen, von ihrem Alltag unter schwierigen Bedingungen und von ihren Versuchen, dem Leben trotzdem ein wenig Glück abzutrotzen. Seine Bilder erzeugen Nähe und Vertrautheit, ohne voyeuristisch zu sein.
Auf einem Bild ist Anja Pesenko, geboren 1990. Im Alter von vier Jahren diagnostizierten die Ärzte bei ihr einen Hirntumor. Heute ist Anja 15 und wird ihr Bett wohl nie mehr verlassen können. Ihre Eltern Walentina und Wazlaw Pesenko stammen aus Zakoptje, einem Ort, der durch den Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 hochgradig radioaktiv verseucht wurde.
Außer auf der Photokina in Köln ist die Austellung weltweit in rund 30 Ländern zu sehen. Unter anderem in der Athener U-Bahn, im Europäischen Parlament in Brüssel und im Haus der Fotografie in Moskau. In Deutschland ist sie nach der Photokina vom 18. Oktober bis zum 5. November in München im Gasteig zu sehen.