
Die 80 eindringlichen Fotos vermitteln einen Eindruck der erschütternden Folgen einer Atomkatastrophe und ähnlich schrecklicher Ereignisse in Russland, Weißrussland und Kasachstan. In weichen Schwarzweiß-Tönen erzählt der niederländische Fotograf Robert Knoth vom Leid der Betroffenen, von ihrem Alltag unter schwierigen Bedingungen und ihren Versuchen, dem Leben trotzdem ein wenig Glück abzuringen.
Dabei gelingt es dem mehrfach ausgezeichneten Fotografen, ein eigentümliches Gefühl von Nähe und Vertrautheit zu erzeugen. Es scheint, als ob einen die fotografierten Personen bis auf den Grund ihrer traurigen Seele blicken ließen. Bewegend. Beklemmend. Berührend. Die Texte der Journalistin Antoinette de Jong zu den Bildern entstanden auf Basis von Interviews mit den Betroffenen.
Die Ausstellung im Gasteig ist vom 18. Oktober bis zum 5. November 2006 täglich von 8 bis 23 Uhr geöffnet. Eintritt frei. Anmeldung für kostenlose Gruppenführungen (auch vormittags möglich): Telefon 08143/7534