
Erzählt wird die Geschichte von Hannah (Paula Kalenberg), einem 16-jährigen Mädchen, und Elmar (Franz Dinda). Die beiden stecken mitten im Gefühlschaos der ersten Liebe. Da passiert, was nicht passieren darf: ein Reaktorunfall in einem nahe gelegenen AKW. 38.000 Menschen sind sofort tot. Hannah und Elmar müssen aus dem kleinen Ort Schlitz fliehen.
Eindringlich erinnert uns der Film daran, dass ein Störfall in einem AKW nie ganz ausgeschlossen werden kann - und verheerende Folgen hätte. Derzeit ist in Deutschland die Diskussion um Laufzeitverlängerungen für alte AKWs in vollem Gange. Die RWE möchte den Uraltmeiler Biblis A länger am Netz behalten. Manche Politiker wollen sogar den Bau neuer AKWs nicht ausschließen.
Im Interview mit Greenpeace sagt Die Wolke-Hauptdarsteller Franz Dinda: Bei einer weltweiten Supergau-Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent innerhalb der nächsten 40 Jahre muss jeder kapieren, warum er nicht wegsehen darf. Und wir müssen verstehen, dass die Industrie und somit auch ein Großteil der jetzigen Regierung nicht daran interessiert sind, an der momentanen Energiesituation konsequent etwas zu ändern. AKWs sind Goldesel. Doch um welchen Preis?