Asse-Skandal: Profit statt Sicherheit
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- Artikel veröffentlicht am: 03.06.2009,
- Artikel veröffentlicht von: Sylvia Pritsch
Greenpeace-Recherchen decken die heimliche Allianz zwischen Aufsichtsbehörden und Atomkonzernen auf: Die Betreiberin des maroden Endlagers Asse II, die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF, heute Helmholtz-Zentrum), hat auf Druck der Energiekonzerne im Jahr 1975 ihre Sicherheitsstandards für die Einlagerung von Atommüll gesenkt. Einzig, damit mehr Atommüll untergebracht werden konnte und auf Kosten der Sicherheit. Ein Skandal, den der künftige niedersächsische Untersuchungsausschuss lückenlos aufklären muss.
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- Wolfenbuettel, 5. 11. 2008 Ã? Mit einer Aktion auf dem Foerderturm des Atommuell-Lagers Asse II fordern 40 Greenpeace-Aktivisten die Rueckholung des radioaktiven Materials. Auf einem 5 mal 5 Meter grossen Banner steht "Asse: Der Atommuell muss raus." In dem ehemaligen Salz-Schacht lagern unter anderem Brennelemente aus dem Atomreaktor Juelich. Aus den zum Teil stark beschaedigten Faessern tritt Radioaktivitaet aus.
- Aufgenommen am: 05.11.2008
- Ort: Asse, DEU
- Copyright: © Bente Stachowske / Greenpeace