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Ein Artikel von Sigrid Totz

Die Greenpeace-Kampagne gegen Merkels Atompolitik

Seit der Regierungswechsel zu Schwarz-Gelb sich ankündigte, war klar: Damit würde der Atomkonsens aufgekündigt, würden Atomkraftwerke länger am Netz bleiben, würde die dringend erforderliche Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien blockiert. Und seitdem arbeitet Greenpeace noch intensiver gegen diesen Trend und für eine atomstromfreie Zukunft.

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Das Spektrum dieser Arbeit ist breit. Es umfasst Aktionen und Studien ebenso wie den Gang vor Gericht; beinhaltet das Aufdecken von Tricksereien und Mauscheleien hinter den Kulissen, das Entlarven von Lügen und Halbwahrheiten. Ob es um die Sicherheit deutscher AKW, Atommülltransporte oder die ungelöste Endlagerfrage geht.

Auf unserer Atomkampagnenseite haben wir diese Arbeit zusammengefasst: Atomkraft ist ein Irrweg. Als wir begannen, konnte niemand ahnen, welche Katastrophe auf die Menschen in Japan zukam. Dass alle Warnungen der Atomkraftgegner in dieser Weise bestätigt würden, haben wir uns niemals gewünscht.

Aktuelle Publikationen zum Thema

Die Atomkraft ist eine gefährliche Risikotechnologie. In Deutschland sollen zwar bis 2022 alle Atommeiler abgeschaltet werden. Doch die Probleme sind auch danach nicht gelöst: Die Reaktoren müssen abgebaut, der strahlende Müll muss sicher gelagert werden. Und andere Länder machen wider besseren Wissens weiter.
Institutionen wie IAEO und WHO spielen die massiven gesundheitlichen Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl herunter. Greenpeace beauftragte Wissenschaftler, vorhandene Studien zu sichten und ihre Ergebnisse zusammenzustellen. Das Ergebnis erschien 2006.

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