
Atomenergie ist keine Zukunftsenergie. Die Gefahr eines Super-GAU, das nicht gelöste Atommüllproblem, das Risiko eines Terrorangriffs - solche Gründe lassen den im Jahr 2000 vereinbarten Atomausstieg, der erst in den 2020ern abgeschlossen sein wird, unverantwortlich schleppend erscheinen.
Der Versuch der Atomindustrie, Atomkraftwerke als Klimaretter darzustellen, ist verwerflich: Nur etwa sechs Prozent des Primärenergiebedarfs werden weltweit überhaupt mit Atomenergie gedeckt. Schon beim Weiterbetrieb der aktuell laufenden Meiler würden die Uranvorräte nur noch knapp 65 Jahre reichen.