Das Mehrbarrierensystem bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle. Kurzfassung
Warum der Salzstock Gorleben nicht als Endlager geeignet ist
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 14.11.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Für den Betrieb von Atomkraftwerken brauchen die Betreiber einen sogenannten Entsorgungsnachweis. Das heißt, sie müssen einen Platz vorweisen, an dem der anfallende Atommüll nachher sicher gelagert werden kann. Da es ein solches Endlager bis heute nicht gibt, dient den Atomkraftwerksbetreibern zurzeit das Erkundungsbergwerk im Salzstock Gorleben als Entsorgungsnachweis. Den Salzstock wollen Industrie und Politik als Endlager zementieren. Leider wird dabei das Pferd von hinten aufgezäumt: Anstatt nach einem Platz zu suchen, an dem Atommüll möglichst sicher für Jahrmillionen gelagert werden kann, wurde ein Standort aus politischen und finanziellen Interessen heraus gewählt. Die Suchkriterien werden immer weiter an den existierenden Salzstock angepasst, bis sich die Politik den Standort passend gemacht hat.
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- Arbeiter bei Abteufarbeiten auf der Schachtsohle im geplanten Atommüll-Endlager im Salzstock Gorleben. Befunde unabhängiger Wissenschaftler belegen, dass der Salzstock Kontakt mit Grundwasser hat. Damit stehen Wege für den Transport von radioaktiven Schadstoffen vom Salzstock bis in die obersten Grundwasserhorizonte offen.
- Aufgenommen am: 19.12.1994
- Ort: Gorleben, DEU
- Copyright: © Michael Meyborg/Signum / Greenpeace