Das Atommüll-Problem wird auf die lange Bank geschoben

Atommüllfässer im Zwischenlager Gorleben

Auch nach dem Ausstiegsbeschluss entstehen in den deutschen Atomkraftwerken jährlich rund 230 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente. Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand. Die Entscheidung wird vertagt, der Müll wird zwischengelagert.

Entsprechend mussten Zwischenlagermöglichkeiten geschaffen werden. Insgesamt gibt es in Deutschland 16 Zwischenlager. Davon sind 12 in den vergangenen Jahren an AKW-Standorten neu eingerichtet worden.

Im Jahr 2030 wird die Bundesrepublik mit etwa 29.000 Kubikmetern hochradioaktivem Atommüll umgehen müssen. Das entspricht etwa 15.000 Tonnen Schwermetall aus abgebrannten Brennelementen und Wiederaufarbeitungsabfällen.

 

 



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