
Wiederaufarbeitung klingt nach Wiederverwertung. In Wirklichkeit vervielfacht dieser Prozess die ursprüngliche atomare Müllmenge. Nur ein verschwindend geringer Teil kann in MOX-Brennelementen unter zusätzlichen Sicherheitsrisiken verarbeitet und wieder in Atomkraftwerken eingesetzt werden. Der Großteil muss in Glaskokillen eingeschmolzen und endgelagert werden. Erst seit 2005 werden aus der BRD keine abgebrannten Brennelemente mehr in die Wiederaufarbeitung geliefert.