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Deutsche Aktivisten in den Niederlanden weiter in Gewahrsam

Zehn deutsche Greenpeace-Aktivisten sind in den Niederlanden weiter in Gewahrsam. Sie hatten in der Nacht auf Freitag gegen die ersten Versuche von Shell protestiert, in der Arktis vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren.

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Die Aktivisten können bis zu 72 Stunden in Gewahrsam gehalten werden. Insgesamt hatten mehr als 60 Greenpeace-Aktivisten aus den Niederlanden und Deutschland für ihren Protest Tankstellen von Shell aufgesucht.

Die Ölausbeutung in der Arktis ist sehr riskant. Extreme Wetterbedingungen, Eisgang, niedrige Temperaturen und schwere Stürme stellen eine nicht beherrschbare Herausforderung dar. Bei einem Unfall würde dieses einmalige Ökosystem für lange Zeit schwer geschädigt. Greenpeace fordert daher Shell und andere Ölkonzerne auf, sich aus der Arktis zurückzuziehen und in erneuerbare Energien zu investieren.

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