Leider haben Abkürzungen und Kürzel überall in die Sprache Einzug gehalten - auch im Umweltbereich. Teilweise sind sie sehr nützlich, weil sie die Kommunikation erleichtern. Damit Sie die Abkürzungen auf den Greenpeace-Seiten leicht verstehen können, haben wir für Sie dieses Glossar zusammengestellt.
Die Gruppe der 21 ist eine lockere Gruppierung von Entwicklungs- und Schwellenländern unter der Führung Brasiliens, Chinas und Indiens. Diese Länder fordern einen stärkeren Abbau von Exportsubventionen, direkten Agrarhilfen und Zöllen von der Europäischen Union (EU) und den USA. Die Zahl der Mitglieder wechselt. Ende Oktober 2005 waren es 20.
Die Gruppe der 77 ist ein loser Zusammenschluss von Staaten der so genannten Dritten Welt. Die Vereinigung wurde 1964 im Laufe der ersten Welthandelskonferenz (UNCTAD) gegründet und hat mittlerweile 132 Mitglieder.
Der Gruppe der Acht besteht aus der ehemaligen G7 (den sieben führenden Industrieländern) und Russland. Neben Russland gehören ihr Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA an.
GATT ist die Abkürzung für General Agreement on Tariffs and Trade (deutsch: Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen). Gegründet 1947, als der Plan für eine Internationale Handelsorganisation nicht realisiert werden konnte. Das GATT war damit keine internationale Organisation, sondern ein Vertrag, weshalb seine Mitglieder auch als Vertragsparteien angesprochen wurden. Die Bundesrepublik Deutschland trat am 1. Oktober 1951 diesem Vertragssystem bei. Bis 1994 wurden in mehreren Verhandlungsrunden Zölle und andere Handelshemmnisse Schritt für Schritt abgebaut.
Der Ausdruck ist besonders im Bereich der Kernenergie verbreitet, findet sich jedoch auch in der chemischen Industrie, in Raffinerien oder bei Flugzeugbauern.
Ein internationales Projekt zum Thema Energieverbrauch im Transportwesen unter der Federführung der kalifornischen Stanford Universität.
GEAC ist für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen in Indien zuständig.
Die Globale Umweltfazilität (engl. GEF: Global Environment Facility) ist ein multilaterales Finanzierungsinstrument. Es wurde 1991 eingerichtet, um bei Vorhaben in Entwicklungsländern Belange des globalen Umweltschutzes berücksichtigen zu können. Die GEF wird von der Weltbank, dem United Nations Development Programme (UNDP) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gemeinsam verwaltet.
Dass Gene keine einfachen Schablonen sind, von denen jede für lediglich eine bestimmte Form zuständig ist, hat sich spätestens seit dem Jahr 2001 gezeigt. In diesem Jahr wurde erstmals eine komplette Karte für das menschliche Genom vorgelegt. Demnach hat der Mensch nicht wie angenommen 100.000, sondern nur etwa 30.000 Gene, die etwa eine Million verschiedene Proteine herstellen müssen.
Die GfK Aktiengesellschaft wurde 1934 als Gesellschaft für Konsumforschung von Nürnberger Hochschullehrern, darunter dem späteren deutschen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard, gegründet. Ihr Hauptstandort ist auch heute noch in Nürnberg. Die GfK erhebt unter anderem die Einschaltquoten für das Fernsehen in der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist die GfK-Gruppe das größte deutsche Marktforschungsinstitut und weltweit die Nummer fünf. Seit 1999 ist die GfK Aktiengesellschaft an der Börse vertreten.
Ein Geoinformationssytem (GIS) ist ein Informationssystem, mit dem nach Bill (1994) raumbezogene Daten digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und graphisch präsentiert werden.
RoundUpvon Monsanto
Unter dem Handelsnamen RoundUp vertreibt der Chemiekonzern Monsanto eine Serie von Totalherbiziden für die Landwirtschaft aber auch für Hobbygärtner. Totalherbizide töten unspezifisch viele Pflanzen. Der Wirkstoff ist das für fast alle Pflanzenarten toxische Glyphosat.
Das Zwischenlager Gorleben wird von der Brennelementlager Gorleben GmbH (BLG) betrieben, einer hundertprozentigen Tochter der Gesellschaft für Nuklearservice mbH (GNS). Die GNS ist eine Gesellschaft, die die deutschen Atomkraftwerksbetreiber gegründet haben, damit sie sich um ihren Atommüll kümmert.
Satellitengestütztes System zur Bestimmung des Standorts.
Die GRS ist eine technisch-wissenschaftliche Forschungs- und Sachverständigenorganisation. Sie bewertet die Sicherheit technischer, insbesondere nuklearer Anlagen.
Die GSF ist eine Einrichtung des Bundes und des Freistaates Bayern
Bezeichnung für jedes Lebewesen (Pflanze, Tier und Bakterium), das gentechnisch verändert wurde.