Leider haben Abkürzungen und Kürzel überall in die Sprache Einzug gehalten - auch im Umweltbereich. Teilweise sind sie sehr nützlich, weil sie die Kommunikation erleichtern. Damit Sie die Abkürzungen auf den Greenpeace-Seiten leicht verstehen können, haben wir für Sie dieses Glossar zusammengestellt.
Die E.ON AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein Energiedienstleister mit einer führenden Marktposition im deutschen Gas- und Elektrizitätsgeschäft. Der Konzern entstand im Jahr 2000 aus einer Fusion der VEBA und der VIAG. E.ON betreibt die Atomkraftwerke: Brokdorf (1370 MW) Grafenrheinfeld (1275 MW) Grohnde (1360 MW) Gundremmingen B+C (à 1320 MW; 25% E.ON, 75% RWE) Isar 1+2 (878 + 1400 MW) Unterweser (1365 MW)
Ein eingetragener Verein ist ein Verein, der in das Vereinsregister des jeweils zuständigen Amtsgerichts eingetragen ist.
In Deutschland wird der eingetragene Verein durch das BGB definiert (§§ 21 - 79 BGB):
Ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss von natürlichen oder juristischen Personen, der einen gemeinsamen Namen trägt, sich von hierzu bestimmten Mitgliedern vertreten lassen kann und in dem jeder im Rahmen der Satzung nach freien Stücken ein- und austreten kann.
Die EBRD (European Bank for Reconstruction and Development - Europäische Bank für Wiederaufbau- und Entwicklungshilfe) ist eine europäische Bank, die Länder Europas und Zentralasiens finanziell unterstützt. Die bewilligten Gelder sind hierbei für Wiederaufbau und Entwicklungshilfe gedacht.
Mit Chlordioxid gebleichter Zellstoff wird auch als ECF (elementary chlorine free)-Zellstoff bezeichnet
französischer Stromkonzern
Atomstromkonzern
Die Elektronische Datenverarbeitung ist der Sammelbegriff für alle Manipulationen an Daten durch elektronische Maschinen (Computer).
Die Europäische Umweltagentur (englisch: European Environment Agency, EEA) ist eine Organisation, deren Aufgabe es ist, den politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit in Europa sachdienliche Informationen und Daten im Bereich der Umwelt zu liefern.
Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien, in der geläufigen Kurzfassung Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll den Ausbau von Energieversorgungsanlagen vorantreiben, die aus sich erneuernden (regenerativen) Quellen gespeist werden, insbesondere aus Wind- und Sonnenenergie, die keine Treibhausgase verursachen
Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) überprüft und bewertet Gen-Pflanzen, die in der EU zur Zulassung anstehen.
Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, Abkürzung EGKS, oft auch Montanunion genannt. Hauptziel des Vertrages war die Sicherung des innereuropäischen Friedens durch die "Vergemeinschaftung", also die gegenseitige Kontrolle, der kriegswichtigen Güter Kohle und Stahl, sowie die Sicherstellung dieser für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidenden Produktionsfaktoren.
Der EIR ist eine von der Weltbank in Auftrag gegebene Studie zu den Auswirkungen der eigenen Rohstoffpolitik.
Die Energie Baden-Württemberg AG, kurz EnBW ist ein Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Karlsruhe.
Das weltweit für die Endlagerung radioaktiver Abfälle bevorzugte Konzept ist zurzeit die Lagerung im tiefen geologischen Untergrund. Endlager wurden jedoch bisher nur für schwach und mittel radioaktive Abfälle errichtet, wobei zahlreiche Probleme auftraten (zum Beispiel in den deutschen Endlagern Asse und Morsleben). Die Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle ist weltweit ungelöst.
Die von der Abrüstungskommission der Vereinten Nationen erarbeitete Konvention ENMOD erklärte es 1977 für unrechtmäßig, im Zuge einer militärischen Auseinandersetzung die Ozonschicht eines Landes zu zerstören, Flüsse umzuleiten, Erdbeben auszulösen oder gefährliche Stoffe in die Nahrungskette einzubringen.
Das Europäische Parlament (EUROPARL) ist eines der Organe der Europäischen Union und wird seit 1979 alle fünf Jahre in allgemeinen, freien und geheimen Europawahlen direkt gewählt.
Die US-amerikanische Umweltbehörde
Das Europäische Patentamt (EPA) ist eine europaweit tätige Institution zur Prüfung und Erteilung europäischer Patente mit Sitz in München.
Das Earth Policy Institute mit Sitz in Washington, D.C. hat zum Ziel, das öffentliche Bewusstsein für die Bedrohungen des globalen Wandels zu schärfen und die Eigenverantwortung in der Bevölkerung zu stärken. Das Institut folgt der Zukunftsvision einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft und informiert, wie diese zu erreichen ist und welche Fortschritte sich bislang ausmachen lassen.
Verband der europäischen Photovoltaikindustrie
Eine Notfunkbake (englisch Emergency Position Indicating Radio Beacon, EPIRB) ist ein kleiner Funksender, mit dessen Hilfe Satelliten oder Search-and-Rescue-Einsatzkräfte rettungsbedürftige Schiffe, Personen oder Flugzeuge orten können.
Der European Pressurized Water Reactor (EPR) ist ein neuer Kernreaktortyp basierend auf dem Modell eines Druckwasserreaktors, der in der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre von den Firmen Siemens (Deutschland) und Framatome (Frankreich) gemeinsam entwickelt wurde.
Rechtsgrundlage des Europäischen Patentamtes von 1973
Die Europäische Union ist ein Zusammenschluss 25 europäischer Staaten mit einer Gesamteinwohnerzahl von 455 Millionen Menschen. Sie stellt - gemessen am Bruttoinlandsprodukt - den größten Wirtschaftsraum der Welt dar.
Der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft mit Sitz in Luxemburg, kurz auch Europäischer Gerichtshof genannt (Abk. EuGH) ist das Recht sprechende Organ der Europäischen Gemeinschaft.
Biologische Evolution ist die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen. Sie ist ein Ansatz zur naturwissenschaftlichen Erklärung für die Entstehung und Veränderung der Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte.
Unter einem Energieversorgungsunternehmen (EVU) versteht man meist ein Unternehmen, welches elektrische Energie erzeugt und über das öffentliche Stromnetz verteilt. Das EVU ist auch oft Betreiber des Stromnetzes.
Exxon Mobil, früher in Europa bekannt unter dem Namen Esso (der Name ergab sich aus Standard Oil, also S O), ist ein Ölkonzern, der 1998 durch den Zusammenschluss von Exxon und Mobil entstand. Exxon und Mobil waren 1882 Teile einer einzigen Firma - John D. Rockefellers Standard Oil Trust. 1911 ordnete der oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Auflösung von Standard Oil an. Beide Teilfirmen wuchsen in den darauffolgenden Jahrzehnten unabhängig weiter. Am 30. November 1999 konnten sich die beiden Konzerne aufgrund von veränderten gesetzlichen Bestimmungen wieder vereinigen.