ERFOLG BRAUCHT EHRENAMTLICHE KRAFT

GREENPEACE-GRUPPEN

Wer sich für die Umwelt engagiert, muss dafür nicht gleich ins Schlauchboot steigen oder auf einen Atommeiler klettern. Vieles von dem, was es zu verändern gilt, geschieht vor der eigenen Haustür.

GEMEINSAM ERFOLGREICH

In 62 Städten reinigten Greenpeace-Ehrenamtliche Fluss- und Seeufer von Plastikmüll. Aktivisten präsentierten die Protestbotschaften von 15.000 Menschen gegen Ölbohrungen von Shell – das Unternehmen stoppte die Bohrungen. Riesige Erfolge, die ohne die Greenpeace-Gruppen kaum möglich gewesen wären.

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Ob in Hamburg, Köln oder Dresden – in ganz Deutschland packten Greenpeace-Aktivisten aus 65 ehrenamtlichen Gruppen mit an, um ihre Wohnorte sauberer zu machen. Denn der Verpackungsmüll von den Ufern vieler deutscher Seen und Flüsse wird oft bis in die Ozeane gespült und belastet dort die Ökosysteme. Über dieses Problem informieren auch Gruppen-Ehrenamtliche an Bord des Greenpeace-Schiffes Beluga II. Sie berichten Besuchern über die Verletzlichkeit des Lebensraums Meer und geben Tipps zur Reduzierung von Plastikmüll im Alltag.

Aktionen, Aufklärungsarbeit – und jede Menge Erfolge: An vielem was Greenpeace leistet und erreicht, wirken die Ehrenamtlichen der Gruppen entscheidend mit. Rund 4800 Menschen engagieren sich deutschlandweit in etwa 100 Städten. Wie wichtig die Unterstützung der Gruppen für die Arbeit von Greenpeace ist, offenbaren ihre Erfolgsgeschichten. So entrollten Greenpeace-Aktivisten auf dem Hamburger Rathausmarkt aus Protest gegen Shells Ölbohrungen in der Arktis den größten Putzlappen der Welt – zusammengenäht aus 15.000 Stofftüchern mit Botschaften, die Unterstützer aus aller Welt an Greenpeace geschickt hatten. Sie warnten vor der Gefahr eines Ölunfalls in den arktischen Gewässern. Mit großem Erfolg: Nur knapp zwei Wochen später gab Shell bekannt, die Bohrungen zu stoppen!

Viele der Gruppen unterstützen die Arbeit zum Schutz der Arktis, aber auch unsere anderen bundesweiten Kampagnen zum Urwaldschutz, zur Entgiftung unserer Kleidung, für Lebensmittel ohne Pestizide und Gentechnik. Andere gestalten eigene Projekte, zum Beispiel wenn in der Region ein Tagebau wertvolle Natur zerstören oder trotz Energiewende ein neues Kohlekraftwerk entstehen soll.

Ihre Vorhaben unterstützen wir mit Material und Knowhow. Ansonsten gestalten die Mitglieder der Gruppen ihre Arbeit weitgehend selbst. Größere Gruppen wie in Köln, Berlin oder Dresden unterhalten eigene Büros; kleinere treffen sich regelmäßig alle ein bis zwei Wochen in öffentlichen Einrichtungen oder Kulturzentren. Sie organisieren Aktionen, klären Verbraucher auf und fungieren als regionale Ansprechpartner für die Presse vor Ort.

SIE SUCHEN KONTAKT ZU GREENPEACE IN IHRER NÄHE?

Auf der interaktiven Deutschlandkarte finden Sie alle Gruppen, inklusive Jugend-AGs und Team50plus. Klicken Sie auf Ihre Stadt, und Sie gelangen direkt auf die Homepage der jeweiligen Greenpeace-Gruppe. Dort erhalten Sie den Kontakt zum Ansprechpartner vor Ort. Alternativ erfahren Sie die Kontaktdaten auch über den Greenpeace-Hauptsitz in Hamburg: Tel. 040/ 306 180.

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Häufig gestellte Fragen

  • Ich bin über 50 Jahre alt - gibt es spezielle Angebote für ältere Mitmacher?

    In einigen lokalen Greenpeace-Gruppen in Deutschland gibt es ein Team50plus. Auf der Übersichtskarte sehen sie in welchen Städten. Hat eine lokale Gruppe kein eigenes Team50plus engagieren sich Jung und Alt ganz einfach gemeinsam.

  • Können auch Kinder und Jugendliche bei Greenpeace aktiv werden?

    Kinder und Jugendliche können sich im Kinder- und Jugendprojekt engagieren. Für Kinder zwischen 9 und 15 Jahren gibt es die  "Greenteams", für Jugendliche die Jugendgruppen "JAGs" (15-20 Jahre). Für Kinder und Jugendliche, die nur ab und zu dabei sein wollen, gibt es einen kostenlosen Newsletter.

  • Wie viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich bei Greenpeace in Deutschland?

    Ca. 4800 Ehrenamtliche in rund 100 Städten unterstützen die  Ziele von Greenpeace durch Aktivitäten  vor Ort – so viele,  wie in keinem anderen Land. (Stand 2014)